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Webinar zu Kostensteigerung bei IT-Projekten

:: IT, SV, Seminare/Trainings

Mit Herrn Rechtsanwalt Daniel Holtorf (Fachanwalt für IT-Recht in der Kanzlei CO.LEGUM Dr. Reinhardt & Partner Rechtsanwälte mbB) richte ich für die IHK Lahn-Dill am 8. Juni 2021 von 10.00 bis 11.30 Uhr ein Webinar zum Thema "Wie mit Kostensteigerungen in IT-Projekten umgehen?

Worum geht es?

IT-Projekte haben das Zeug zur unerwarteten Kostensteigerung. Sahen Sie sich auch schon derartigen Entwicklungen gegenüber? In diesem Online-Seminar beleuchten wir Kostensteigerungen in IT-Projekten aus technischer und rechtlicher Sicht.

In einem ersten Schritt wollen wir gemeinsam typische Ursachen für Kostensteigerungen erörtern. Damit vertiefen Sie Ihr Verständnis für die Besonderheiten von IT-Projekten. Anschließend werden diese in einem zweiten Schritt rechtlich eingeordnet und Sie erhalten Hinweise und Ratschläge zur professionellen Vertragsgestaltung für Ihr nächstes IT-Projekt. Ist es schon zu spät und die Kosten laufen aus dem Ruder? Im dritten Teil des Seminars geben wir Ihnen drei Handlungsempfehlungen, wie Sie in Ihrem Projekt konkret weiter verfahren können und das Heft des Handelns wieder übernehmen können.

Dem Referat schließt sich ein Block für Fragen und Anmerkungen an und alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss ein Handout mit den Inhalten und verwendeten Materialien.

Wie teilnehmen?

Die Anmeldung und Teilnahme am Webinar erfolgt über die IHK Lahn-Dill unter diesem Link.

Mein Glück im Neuland

:: IT

Nachdem ich schon meine erste De-Mail versendet und sogar auch schon eine erhalten habe, wollte ich neulich mein Glück erneut herausfordern:

Ich habe gesehen, dass es mittlerweile die AusweisApp2 zur Nutzung der Online-Funktionen des Personalausweises auch für Linux gibt. Zwar nicht offiziell gepflegt, aber es gibt das Programm aus den Paketquellen zum installieren. Also habe ich den acht Jahre alten Kartenleser (damals als Werbegeschenk erhalten) herausgekramt. Nach etwas Gefummel mit den Treibern für das Lesegerät konnte ich die Online-Funktionen des Personalausweises nutzen.

Zugegeben, viele Anwendungen gibt es nicht, aber ich konnte den Punktestand in Flensburg (keine Einträge) aberufen und, was sich wirklich als praktische Sache erwies: Mit dem Personalausweis kann man sich an MeinELSTER anmelden und Steuererklärungen einreichen. Das geht deutlich bequemer als mit den Zertifikaten, denn die vergesse ich regelmäßig zu verlängern.

Ich war wirklich erstaunt, alles ging ohne Probleme. Es gab sogar noch die Treiber für das alte Lesegerät, nur das Installationsskript kopierte die wohl an die verkehrte Stelle.

Ich bin im Neuland angekommen! Ich kann mein Glück kaum fassen.

Update zu De-Mail

:: IT

Wenige Tage nach meinem Brief an T-Online erhielt ich eine eine Bitte um Entschuldigung für die lange Bearbeitungszeit und die Nachricht, man wolle mir nun alsbald die Zugangsdaten zukommen lassen. Und in der Tat, seit gestern habe ich alle Unterlagen beisammen und konnte mich erstmals im De-Mail-Konto anmelden. Dies ist sehr spartanisch eingerichtet und wirkt dafür relativ langsam, aber gut. Nach mehr als drei Monaten Wartezeit bin ich nun drin!

Die Programmiersprache F#

:: IT, Programmierung

Im Rahmen einer Studienleistung für eine Fort- und Weiterbildung habe ich an der FernUniversität in Hagen eine Ausarbeitung zu der Programmiersprache F# angefertigt. Vielleicht hilft die Darstellung der einen oder anderen, sich einen kurzen Überblick zu verschaffen. Zu finden ist sie hier.

De-Mail: Das nächste Experiment

:: IT

Nachdem ich seinerzeit auch beim E-POSTBRIEF mitgemacht und ein Konto angelegt habe (mittlerweile erreichen mich dort nicht einmal mehr die alljährliche Abonnementrechnung), nun das nächste Experiment: Ich will ein De-Mail-Postfach. Nicht nur aus experimentellen Antrieb, sondern man kann darüber auch Gerichte per elektronischer Post erreichen, ein durchaus sinnvoller Anwendungszweck.

Am 04. August 2020 habe ich mich dann online registriert und alle Schritte für einen Auftrag vorgenommen. Wenige Tage später meldete sich der von der Telekom beauftragte Identifizierungsdienstleister und hat mir mir den nächstmöglichen Termin zur Identitätsprüfung verabredet, den 10. Oktober 2020. An nämlichen Tag erschien der sehr freundliche Mitarbeiter, hat meine Identität geprüft und das Formular nach meiner Unterschriftsleistung mitgenommen.

Nun ist auch noch der November vergangen und ich denke, langsam sollte das Postfach eingerichtet sein und ich Nachricht mit den Zugangsdaten erhalten. Vielleicht ist etwas schief gegangen. Beim Versuch, auf der Telekom-Seite ein Kontaktformular für De-Mail zu finden, bin ich gescheitert. Es gibt zwar eine Frage-Antworte-Liste, aber keine Möglichkeit, direkt Kontakt aufzunehmen. Ich habe auch keine E-Mail-Adresse gefunden. Alles, was ich finden konnte, waren Kontaktmöglichkeiten zu Festnetz, Mobilfunk und Magenta One.

Also habe ich heute einmal ganz altmodisch einen Brief verfasst und gen Bonn mit der Deutschen Post auf die Reise geschickt.

Ich bin gespannt.

Update (2020–12–19): Seit dem 18. Dezember 2020 habe ich nun alle Unterlagen zusammen und kann De-Mail nutzen.

Der E-Postbrief: Eine Erfolgsgeschichte(?)

:: IT

Die Erfolgsgeschichte des E-Postbriefs geht weiter: Nachdem ich in den vergangenen zwölf Monaten ausschließlich Nachrichten über die Änderungen der AGBen erhielt, trudelte am 12. Januar 2018 mein zweiter “echter” (also keine Newsletter oder AGB-Änderungen der Post) E-Postbrief ein: Es war erneut eine Rechnung für ein Zeitschriften-Abonnement. Kurzum: 2 “echte” E-Postbriefe in 7,5 Jahren.

Folgen des Lexmark-Urteils

:: IT, Wirtschaft, Allerlei, Recht

Zum Urteil des Supreme Courts über die Patentklage von Lexmark (gebloggt hier) habe ich in der Legal Tribune Online eine interessante Einordnung gelesen. In dem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung, dass beim Export von Gütern der Patentschutz erschöpft, eine Abkehr der bisherigen Rechtsprechung in den USA sei. Dies habe gravierende Auswirkungen auf den Export patentgeschützter Güter wie Medikamente oder Lizenzverträge soweit sie sich auf die Erschöpfung von Patenten beziehen. Damit wird es für die US-Patenthinhaber schwierig, den Re-Import mit dem Verweis auf das Patentrecht abzuwehren. Zugleich weist der Autor auf die Auswirkungen im internationalen Handel hin und macht deutlich, dass die Frage der Erschöpfung bei Patenten wohl eine der umstrittensten Fragen im Welthandel darstellt.